Lesung


Die Lesereihe „Lesen im Pflug"

 

 

Die Lesereihe gibt es seit Juni 2014. Ihre Heimat ist das Künstlerhaus Goldener Pflug in Halle, ihr theoretisches Konzept eine Synthese aus Text, Bild und Klang. Das bedeutet, dass der Vortrag des jeweiligen Gastautors von bildender Kunst und Musik, oder Klängen, umrahmt und begleitet wird. Im Künstlerhaus arbeiten zurzeit 15 Leute, die meisten von ihnen sind bildende Künstler. Ich versuche, in den Lesungen alle Sinne anzusprechen und die präsentierten Werke miteinander in Beziehung setzen, sodass ein interessantes Spannungsfeld entsteht.

In der Regel übernimmt die Musikerin und Klangkünstlerin Anna Maria Zinke (ebenfalls im „Pflug” ansässig) die klangliche Ausgestaltung des Abends. Sie erarbeit die musikalische Begleitung, oft zusammen mit Gastmusikern, anhand der Texte des Autors. Die Lesungen finden meist zweimal jährlich statt und jede Veranstaltung ist anders als die vorherigen. Es lohnt sich also, mindestens zweimal zu kommen!


Im August 2017 gab es erstmals eine Lesung für Kinder:

 

Das Mammut sitzt nicht mehr im Gras

 

Warum es da nicht mehr sitzt, und andere spannende, lustige und traurige Dinge über Mensch und Tier, erfahrt ihr bei der Lesung von Juliane Blech und André Schinkel im Goldenen Pflug. Lisa S. Rackwitz stellt ihre witzigen Kinderbuchillustrationen aus. Toni Geiling und sein weitgereister Freund Jon Sanders machen die Musik zur Lesung.

 

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

 

 

 

Die nächste Lesung wird wieder für Erwachsene sein:

 


Der Ton der Glocken über dem Meer

am 14. November 2017 um 20 Uhr

im Künstlerhaus Goldener Pflug, Alter Markt 27, 06108 Halle

 

Ruhen zwischen Traum und Albtraum. Endlich liest PEN-Mitglied Christine Hoba noch einmal aus ihrem phantastischen Erzählband „Der Ton der Glocken über dem Meer“. Ähnlich rätselhaft, schön und verstörend wie die Texte, sind die Skulpturen und Malereien von Luzia Werner, die an diesem Abend zu sehen sein werden. Klanglich-musikalisch fabuliert Anna Maria Zinke gemeinsam mit Toralf Friesecke über Yaks und Sirenen, versunkene Städte, Urwaldgetier …

 

Die Veranstaltung wird gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.